Boston-Anschlag: Barack Obama lobt Kooperation mit russischen Geheimdiensten

Nach dem Bombenanschlag auf den Boston-Marathon hat US-Präsident Barack Obama die Kooperation mit russischen Geheimdiensten bei der Ermittlung gewürdigt.

Nach dem Bombenanschlag auf den Boston-Marathon hat US-Präsident Barack Obama die Kooperation mit russischen Geheimdiensten bei der Ermittlung gewürdigt.

„Russland hat sehr aktiv mit den USA kooperiert", teilte Obama am Dienstag mit. Ihm zufolge haben die russischen Geheimdienste den amerikanischen Kollegen alle notwendigen Informationen über die Brüder Zarnajew bereit gestellt, die hinter dem Anschlag vermutet werden.

Nach Angaben der Regierungszeitung „Rossijskaja Gaseta" hatten die russischen Behörden lange vor dem Anschlag mindestens zweimal die US-Kollegen vor einer möglichen Radikalisierung des mutmaßlichen Attentäters Tamerlan Zarnajew informiert.

Am gestrigen Montag teilte Kreml-Berater Juri Uschakow mit, dass der russische Präsident Wladimir Putin und der US-Staatschef Barack Obama sich auf eine geheimdienstliche Zusammenarbeit bei der Aufklärung des Boston-Anschlags und bei der Gewährleistung der Sicherheit für die bevorstehenden Olympischen Winterspiele in Sotschi geeinigt haben.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.

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