Japans Premier Shinzo Abe nach Treffen mit Wladimir Putin: Neues Kapitel in Beziehungen mit Russland

Der japanische Premierminister Shinzo Abe misst den Beziehungen mit Russland große Bedeutung bei und hofft auf neue Impulse durch seinen Besuch. „Das ist der erste offizielle Russland-Besuch eines japanischen Premiers seit zehn Jahren. Als Premierminister messe ich den Beziehungen mit Russland große Bedeutung bei. Unter den Bedingungen der ernsthaften Änderungen der strategischen Situation in der asiatisch-pazifischen Region werden die vertrauensvollen Beziehungen sowie die gegenseitig vorteilhafte Zusammenarbeit zwischen unseren Ländern immer wichtiger", sagte Abe am Dienstag bei einem Treffen mit dem Vorsitzenden der Staatsduma, Sergej Naryschkin.

Der japanische Premier drückte die Hoffnung aus, dass der heutige Besuch langfristige Orientierungspunkte für die weitere Entwicklung der japanisch-russischen Beziehungen markieren wird.

Abe wies darauf hin, dass er sich am Vortag mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin getroffen hatte. Sie hätten einen sehr inhaltsreichen Meinungsaustausch geführt, hieß es. „Ich bin der Auffassung, dass dieses Treffen ein neues Kapitel in der Geschichte der japanisch-russischen Beziehungen eingeleitet hat", so der japanische Premier.

Am Vortag sei eine äußerst wichtige Erklärung über die Entwicklung der japanisch-russischen Partnerschaft angenommen worden, sagte Abe.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.