Russische Wahlbeobachter-NGO wird zur Schließung gezwungen

Das Justizministerium hat am Montag ein weiteres administratives Verfahren gegen die Non-Profit-Organisation Golos eingeleitet, die sich mit der Ausbildung von Wahlbeobachtern und der Überwachung von Wahlen befasst. Die Behörde will die Organisation für die Weigerung, sich als „ausländischer Agent" registrieren zu lassen, mit einer Geldstrafe ahnden.

Zuvor hatten die Beamten bereits eine andere NGO mit einer Geldstrafe belegt, die zur Golos-Struktur gehört. Wie Bürgerrechtler annehmen, wird Golos bis Ende des Sommers schließen müssen.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.