Das russische Außenministerium: Moskau gegen neue Syrien-Resolution in UN-Generalversammlung

Moskau hat sich gegen eine Prüfung der UN-Syrien-Resolution im Schnellverfahren ausgesprochen und ruft stattdessen zur Unterstützung der russisch-amerikanischen Vereinbarungen über die Beilegung der Syrien-Krise auf. Moskau sei „tief besorgt über die Situation rund um die Syrien-Frage, wie sich diese in der UN-Vollversammlung gestaltet", teilt das russische Außenamt am Mittwoch auf ihrer Internetseite mit.

„Trotz unserer zahlreichen Warnungen sowie der begründeten Einwände einer ganzen Reihe von Staaten strebt eine Ländergruppe an, bereits am 15. Mai über den Resolutionsentwurf der UN-Generalversammlung für Syrien abzustimmen", heißt es ferner. Die jetzige Resolutionsfassung

habe ihren „keinesfalls objektiven und einseitigen Charakter" beibehalten, der sich über die syrische Realität hinwegsetze.

In diesem Zusammenhang wende sich Russland an „diejenigen Staaten, die Einfluss auf die Verfasser dieses odiösen Dokuments haben, mit dem Aufruf, die Anhänger dieser Initiative zu mäßigen". „Stattdessen müssen alle Seiten die russisch-amerikanische Übereinkunft unterstützen und sich dem Prozess ihrer Umsetzung anzuschließen", wird im Kommentar betont.

„Dies ist der einzige Weg, der Gewalt und dem Blutvergießen in Syrien Einhalt zu gebieten, den Verfall der humanitären Lage einzustellen sowie eine politische Beilegung in diesem leidgeprüften Land zu sichern", heißt es abschließend.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.

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