Paul McCartney an Russland: Freiheit für Pussy Riot wäre „äußerst positives Signal“

Ex-Beatle Paul McCartney hat der inhaftierten Maria Aljochina von der Punkband Pussy Riot in zwei offenen Briefen an die russische Führung seine Unterstützung ausgesprochen, heißt es auf der offiziellen Website des Künstlers. „Es ist meine persönliche Überzeugung, dass es für Maria schädlich ist, wenn sie weiter in Haft bleibt – aber auch für die Gesamtsituation, die Menschen auf der ganzen Welt selbstverständlich beobachten", schrieb der legendäre Musiker in einem der beiden

handschriftlich verfassten Briefe an russische Beamte. Er hoffe, dass es zu einer Freilassung der Verurteilten kommen werde, was als „äußerst positives Signal für alle, die die Entwicklung der Ereignisse verfolgen" gewertet würde, so Sir Paul McCartney.

Am Mittwoch war die wegen des „Punk-Gebets" in der Moskauer Erlöserkathedrale zu zwei Jahren Haft verurteilte Aljochina im Straflager Beresniki (Region Perm) in Hungerstreik getreten, da ihr nicht erlaubt worden war, der Verhandlung über ihre vorzeitige Haftentlassung im Gerichtssaal beizuwohnen.

 Bereits im Vorfeld der Urteilsverkündung hatte der Beatles-Mitbegründer den drei Pussy-Riot-Mitgliedern seine Unterstützung zugesagt. Er findet sich damit in einer Reihe von berühmten Musikerinnen und Musikern wie Sting, Madonna, Peter Gabriel, Franz Ferdinand, den Red Hot Chili Peppers, Patti Smith, Faith No More und Björk, die sich mit Pussy Riot solidarisieren.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.

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