Russland will Iran zum Bau von Leichtwasserreaktoren bewegen

Russland rechnet laut Vizeaußenminister Sergej Rjabkow damit, dass der Iran den von Moskau im Rahmen der Sechser-Verhandlungen unterbreiteten Vorschlag zum Bau von Leichtwasser-Atomreaktoren in Erwägung ziehen wird.

Die russische Atomenergiebehörde Rosatom verfüge über Technologien in diesem Bereich, die durchaus konkurrenzfähig seien, so Rjabkow.

Wie der iranische Botschafter in einem Gespräch mit RIA Novosti zuvor mitgeteilt hatte, hat der Iran

der Sechser-Gruppe der internationalen Vermittler seinerseits angeboten, die Zusammenarbeit bei der Projektierung und dem Bau von Atomkraftwerken und Forschungsreaktoren im Iran sowie bei der Entwicklung der Leichtwasser-Atomreaktoren zu festigen.

 

Russland werde mit dem Iran weiterhin über die Leichtwasser-Atomreaktoren verhandeln - allerdings „im allgemeinen Kontext der Gespräche, die derzeit laufen".

Russland finde es wichtig, in der nächsten Zeit eine weitere Verhandlungsrunde der Sechser-Gruppe mit dem Iran zum iranischen Atomprogramm abzuhalten, führte Rjabkow weiter aus. Dabei komme Alma-Ata als ein möglicher Ort des Treffens in Frage, wo die beiden vorherigen Gesprächsrunden kurz hintereinander stattgefunden hatten.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.

Alle Rechte vorbehalten. Rossijskaja Gaseta, Moskau, Russland