Russische Rakete Proton-M hat den europäischen Satelliten auf eine Umlaufbahn gebracht

Die am Montag von Baikonur (Kasachstan) gestartete Trägerrakete der schweren Klasse Proton-M hat den europäischen Kommunikationssatelliten SES-6 auf eine Umlaufbahn gebracht, teilt ein Vertreter der Russischen Weltraumagentur Roskosmos RIA Novosti mit.

„Die Weltraumkontrollmittel fixierten die Abtrennung des europäischen Weltraumapparats SES-6 vom

Beschleunigungsblock Briz-M", sagte der Gesprächspartner der Nachrichtenagentur.

Bei SES-6 handelt es sich um einen Orbiter des luxemburgischen Betreibers SES. Der Satellit wurde von EADS Astrium auf einer Eurostar-E3000-Plattform gebaut und soll unter anderem Regionen in Nordamerika und Lateinamerika mit Radio- und Fernsehdiensten abdecken.

Im Juli 2012 hatte eine Proton-Raklete bereits den Satelliten SES-5 (Sirius-5) sicher ins All gebracht.

Das russisch-amerikanische Unternehmen International Launch Services Inc. (ILS) und SES hatten einen Vertrag über den Start des Weltraumapparats SES-6 mit Hilfe der Trägerrakete Proton-M geschlossen. Der Raketenhersteller Chrunitschew-Zentrum besitzt ein Aktienkontrollpaket des Unternehmens ILS.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.