Russischer Sicherheitsdienst FSB: Extremisten aus Russland kämpfen in Syrien gegen Assad

Bis zu 200 Extremisten aus Russland kämpfen auf der Seite der Rebellen in Syrien, wie Alexander Bortnikow, Direktor des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB, am Donnerstag mitteilte.

Bis zu 200 Extremisten aus Russland kämpfen auf der Seite der Rebellen in Syrien, wie Alexander Bortnikow, Direktor des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB, am Donnerstag mitteilte.

Laut Bortnikow handelt es sich um Kämpfer der in Russland verbotenen terroristischen Untergrundorganisation „Imarat Kawkas“, die unter der Flagge von Al Qaida in Syrien operieren.

In Kasan, Hauptstadt der Wolga-Republik Tatarstan, nahm Bortnikow an einer internationalen Beratung der Geheim- und Sicherheitsdienste teil. Zentrales Thema war der Terrorismus in Nordafrika und insbesondere in Syrien.

In Syrien dauern seit März 2011 schwere Kämpfe zwischen Regierungstruppen und bewaffneten Rebellen an. Laut den jüngsten UN-Angaben sind bei den Gefechten mehr als 80 000 Menschen getötet worden. Die Opposition, aber auch westliche Staaten wollen Präsident Baschar al-Assad zum Rücktritt zwingen. Nach Darstellung der Regierung kämpft die Armee gegen aus dem Ausland unterstützte Terroristen. Die Opposition lehnt Friedensverhandlungen mit den Machthabern ab.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.

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