UNO-Sprecher: Ständige Mitglieder von Weltsicherheitsrat dürfen keine Friedenstruppen auf Golan stationieren

Das Mandat der Friedenskräfte in der Entflechtungszone zwischen Syrien und Israel auf dem Golan lässt der UNO zufolge den Einsatz blauer Helme aus Ländern nicht zu, die ständige Mitglieder des Weltsicherheitsrates sind.

Das Mandat der Friedenskräfte in der Entflechtungszone zwischen Syrien und Israel auf dem Golan lässt der UNO zufolge den Einsatz blauer Helme aus Ländern nicht zu, die ständige Mitglieder des Weltsicherheitsrates sind.

"Deshalb kann das Angebot Russlands, seine Soldaten zur UN-Mission auf dem Golan (UNDOF/United Nations Disengagement Observer Forces) zu entsenden, nicht angenommen werden", erklärte UN-Sprecher Martin Nesirky am Freitag in New York. "Wir sind Russland für seine Bereitschaft dankbar, seine Truppen zum Golan zu schicken. Aber das Entflechtungsabkommen zwischen Syrien und Israel lässt ein Engagement ständiger Mitglieder des UN-Sicherheitsrates bei UNDOF nicht zu", sagte der Diplomat der Nachrichtenagentur RIA Novosti.

Zuvor am Freitag erklärte der russische Präsident Wladimir Putin, dass Russland das österreichische Friedenskontingent auf den Golanhöhen ersetzen kann, wenn die Vereinten Nationen Moskau darum ersuchen und die Länder der Region Interesse daran bekunden. Am Donnerstag hatte Wien beschlossen, seine Friedenssoldaten aus der Region abzuziehen.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.

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