Nahezu einstimmig: Gay-Propaganda-Gesetz von der Staatsduma gebilligt

Die Staatsduma hat am Dienstag ein Gesetz in zweiter und dritter Lesung gebilligt, laut dem die Propaganda „nichttraditioneller sexueller Beziehungen" unter Kindern, darunter via Medien und Internet, mit Geldstrafen zwischen 4 000 Rubel für Privatpersonen und einer Million Rubel für juristische Personen geahndet wird. Für das Gesetz stimmten 436 der insgesamt 450 Staatsduma-

Abgeordneten.

Ausländer und staatenlose Bürger werden laut dem Gesetz nach der Bezahlung der Geldstrafe von 4000 bis 5000 Rubel des Landes verwiesen bzw. einer administrativen Freiheitsstrafe von 15 Tagen unterzogen. (Ein Euro = 43 Rubel.)

Unter der Propaganda der nichttraditionellen sexuellen Beziehungen wird die Verbreitung von Informationen verstanden, die darauf gerichtet ist, bei den Kindern nichttraditionelle sexuelle Einstellungen hervorzurufen und bei denen den Eindruck entstehen zu lassen, solche Beziehungen wären attraktiv. Eine solche Propaganda verfolge das Ziel, den Kindern und Jugendlichen zu suggerieren, die traditionellen und die nichttraditionellen Beziehungen seien sozial gleichwertig. Ferner ziele solche Propaganda darauf ab, Informationen aufzuzwingen, die Interesse für solche Beziehungen hervorzurufen würden.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.

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