Putin und Obama beim G8-Treffen: „Gemeinsam syrische Opposition und Assad-Anhänger an den Verhandlungstisch bringen“

Der russische Präsident Wladimir Putin und sein US-Amtskollege Barack Obama haben sich bei Gesprächen am Rande des G8-Gipfels im nordirischen Lough Erne geeinigt, den Friedensprozess in Syrien aktiv in die Wege zu leiten und die Konfliktseiten im Rahmen der 2. Genfer Konferenz an den Verhandlungstisch zu bringen.

„In einigen Punkten stimmen unsere Positionen noch nicht überein, aber uns eint das gemeinsame Streben, der Gewalt ein Ende zu setzen, dem weiteren Steigen der Opferzahl ein Ende zu setzen und

das Problem mit friedlichen Mitteln zu lösen – unter anderem mit Hilfe der Verhandlungen in Genf", sagte Putin nach dem Treffen mit Obama. „Wir haben uns geeinigt, den Prozess der Friedensverhandlungen voranzutreiben und die Seiten anzuregen, sich an den Verhandlungstisch zu setzen und Verhandlungen in Genf zu organisieren."

US-Präsident Obama gab seinerseits zu verstehen, dass seine Administration mit den Vorbereitungen auf die Konferenz in Genf beginnt. „Was die Syrien-Frage betrifft, haben wir einige Unterschiede in den Anschauungen, aber nichtsdestotrotz haben wir das gemeinsame Interesse, der Gewalt, die stattfindet, ein Ende zu bereiten, und auch daran, dass die chemischen Waffen, die sich in Syrien befinden könnten, unschädlich gemacht werden", so Obama. „Wir tragen unseren Teams und Mitarbeitern auf, daran zu arbeiten, dass die nächste Verhandlungsrunde in Genf stattfinden kann."

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.

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