Petersburger Wirtschaftsforum: „Jugend-G20“ imitiert die Schaffung eines internationalen Steuersystems zur Bekämpfung von Offshore-Zonen

Die Einführung von Steuern für Offshore-Operationen erfordere die Schaffung eines internationalen Steuersystems, sagte der russische Sherpa in der „Gruppe der Zwanzig", die Leiterin der Expertenverwaltung des russischen Präsidenten, Xenia Judajewa, auf einem Treffen der „Jugend-G20", das sich mit dem 17. St. Petersburger Internationalen Wirtschaftsforum (das vom 20. bis 22.

Juni in der „Hauptstadt des Nordens" stattfindet) überschneidet.

Wenn ein solches Steuersystems gesondert in einem einzigen Land eingeführt werden würde, könnten andere Länder dies zu ihrem Vorteil ausnutzen und sogar die Geldströme zu sich locken, erklärte Judajewa. Deshalb müsse ein internationales System der Besteuerung für Operationen zum Abfließen von Kapital in Offshore-Zonen geschaffen werden.

Bereits schon vorher hatten die Teilnehmer des „Jugend-G20-Gipfels" ihre Ideen für die G20 präsentiert, und unter anderem vorgeschlagen, im Rahmen der Reform des internationalen Finanzsystems eine Steuer auf Operationen zur Ausfuhr von Kapital in Offshore-Zonen einzuführen.

Die Steuergesetzgebung und der Kampf gegen das Offshore-System werden die Hauptthemen beim G20-Gipfeltreffen sein, das im September 2013 in St. Petersburg stattfinden wird.

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