Russische Militärs verlassen Syrien: Verteidigungsministerium will das Personal keinen Gefahren aussetzen

Das russische Verteidigungsministerium hat das gesamte Militärpersonal aus Syrien abgezogen. Wie die Moskauer Tageszeitung „Wedomosti" auf ihrer Webseite berichtet, haben die russischen Militärs den materiell-technischen Versorgungspunkt in der syrischen Hafenstadt Tartus verlassen.

Der Beschluss wird mit dem Streben begründet, das Personal unter den Bedingungen des

Bürgerkrieges in diesem Land keinen Gefahren auszusetzen.

„Das russische Verteidigungsministerium hat heute keinen einzigen Mann in Syrien", erklärte der russische Vizeaußenminister Michail Bogdanow der in London erscheinenden arabischen Zeitung „Al Hyatt". „Der Punkt in Tartus hat keine strategische bzw. militärische Bedeutung."

Ein Vertreter des russischen Außenministeriums bestätigte diese Information: In Tartus gibt es weder militärische, noch zivile Angestellte des Verteidigungsministeriums. In der syrischen Armee gibt es keine russischen Berater. Der offizielle Sprecher des Verteidigungsamtes verweigerte allerdings jede Stellungnahme zu diesem Thema.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.

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