"Snowden kam zu uns ohne Einladung" - russischer Botschafter in Washington

Russland hat Ex-US-Geheimdienstler Edward Snowden nie auf sein Territorium eingeladen.

Das sagte der russische Botschafter in Washington, Sergej Kisljak, am Donnerstag nach Angaben des US-Internetportals Newsweek/The Daily Beast. Er rechne aber nicht damit, dass Snowden zu einem ernsthaften Problem in den bilateralen russisch-amerikanischen Beziehungen werde. "Aber ist schwer zu sagen, wie sich diese Geschichte weiter entwickeln wird, wenn man antirussische Stimmungen in

Washington mit berücksichtigt", zitierte die Ausgabe den Diplomaten.

Zuvor war mitgeteilt worden, dass der am vergangenen Sonntag von Hongkong nach Moskau geflüchtete Snowden Ecuador um Asyl ersucht hatte. Einigen Angaben zufolge sitzt der Ex-Geheimdienstler mit dem von den US-Behörden annullierten Reisepass immer noch im Transitbereich des Moskauer Flughafens Scheremetjewo fest. Ohne russisches Visum darf er den russischen Boden nicht betreten. "Er kam zu uns ohne Einladung", sagte Kisljak.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.