Sergej Lawrow: Waffenschmuggel aus Libyen an syrische Regimegegner soll gestoppt werden

Der zuständige Ausschuss des Uno-Sicherheitsrates sollte den Berichten über den Waffenschmuggel aus Libyen an die syrische Opposition nachgehen, so der russische Außenminister Sergej Lawrow.

„Wenn die Berichte stimmen, so ist dies ein überaus grober Verstoß gegen das vom Uno-Sicherheitskomitee verhängte Total-Embargo für Waffenlieferungen sowohl nach Libyen, als auch

aus Libyen", betonte Lawrow am Freitag in Moskau. „Der Ausschuss des Uno-Sicherheitsrates, der berufen ist, dieses Embargo zu überwachen, sollte diesen Veröffentlichungen Aufmerksamkeit schenken und entsprechende Ermittlungen einleiten."

Nicht nur amerikanische, sondern auch andere Medien berichten über Waffenlieferungen nach Syrien aus Ländern der Region sowie über Lieferungen libyscher Waffen, die „europäische Länder kaufen und über den Persischen Golf nach Syrien schicken". „Laut US-Medien wird dieser Waffenschmuggel aus Libyen bereits seit geraumer Zeit betrieben", fügte er hinzu.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.

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