Waffenbetrieb Ischmasch bekommt Großauftrag für Präzisionsraketen

Ischmasch, der größte russische Produzent von Maschinen- und Scharfschützenwaffen, darunter auch des berühmten Sturmgewehrs Kalaschnikow, hat eine Ausschreibung des russischen Verteidigungsministeriums gewonnen und wird bis Ende 2015 die russischen Streitkräfte mit lenkbaren Raketen „Wichr-1" im Gesamtwert von 13 Milliarden Rubel (ca. 305 Millionen Euro) beliefern.

„Es handelt sich um die größte staatliche Bestellung von Präzisionswaffen für das Verteidigungsministerium Russlands seit Jahren", wird der Generaldirektor, Konstantin Bussygin, in

einer Mitteilung des Unternehmens zitiert. Mit den Raketen werden Hubschrauber des Typs Ka-52 und Jagdflugzeuge Su-25 bewaffnet.

Bei einer Pressekonferenz Ende Mai hatte Bussygin gesagt, der Betrieb würde alle seine Finanzprobleme lösen, wenn er diese Ausschreibung für sich gewinnen würde. Außerdem gab er bekannt, dass Ischmasch bei der Regierung Finanzhilfe beantragt hatte, um die Schulden des Betriebes zu begleichen, auf dessen Basis im Juli 2013 der Konzern „Kalaschnikow" gegründet werden soll.

Die Schulden des Unternehmens belaufen sich aktuell auf drei Milliarden Rubel, wovon 2,1 Milliarden Rubel die russische Sberbank zur Verfügung gestellt hatte, so Bussygin.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.

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