Bei einer grossen Razzia in Moskau mehr als 1 400 illegale Arbeitsmigranten aus Asien und Afrika erwischt

Bei einer Groß-Razzia in Moskau sind am Mittwoch rund 1 200 illegale Arbeitsmigranten aus Vietnam festgenommen worden, berichtet die Moskauer Verwaltung des Innern.

Auf dem Gelände eines Depot-Komplexes am nordöstlichen Stadtrand seien 20 Produktionsstätten mit

mehr als 800 Arbeitsplätzen entdeckt worden, hieß es. Die Migranten hätten dort mit Familien, darunter mit schwangeren Frauen und Kleinkindern, unter menschenunwürdigen Bedingungen gehaust.

An einem anderen Ort am Moskauer Stadtrand seien auf dem Gelände einer Sportanlage rund 200 Bürger von Marokko, Ägypten, Syrien, Kirgistan, Aserbaidschan und Usbekistan entdeckt worden, die dort illegal hausten. Bei einigen von ihnen wurden nicht lizenzierte Waffen und gefälschte Pässe sichergestellt.

An der Razzia nahmen mehr als 900 Polizisten und rund 80 freiwillige Helfer der Polizei teil.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Nowosti.