Iranischer Präsident Rouhani will die Atomkooperation mit Russland fortsetzen

Der Iran, der mit russischer Hilfe seinen ersten Atommeiler in Bushehr errichtet hat, hält laut dem neuen Präsidenten Hassan Rouhani an der Atomkooperation mit Moskau fest.

„Wir benötigen 20 000 Megawatt Atomenergie und verhandeln schon darüber", sagte Rouhani am Dienstag auf seiner ersten Pressekonferenz nach dem Amtsantritt. „Ich hoffe, dass sich alles planmäßig

entwickelt und dass der Iran neue AKW bauen und die Kooperation fortsetzen kann."

Laut einem auf 15 Jahre ausgelegten Plan will der Iran insgesamt 20 Atomkraftwerke mit einer Gesamtkapazität von 20.000 Megawatt bauen. Rouhani sieht nach eigener Aussage zwei Wege für die Bewältigung dieser Aufgabe: Entweder baue der Iran neue Atomkraftwerke im Allengang und produziere selber die Brennelemente oder er kaufe die entsprechenden Technologien im Ausland. Einer der Partner sei Russland, sagte der neue Präsident weiter. „Einschlägige Vorverhandlungen wurden bereits geführt. Die künftige Regierung wird sich mit dieser Frage befassen."

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.

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