Kreml enttäuscht von der Absage des Treffens von Obama und Putin. Die Einladung bleibt trotzdem in Kraft

2013/08/07

Am Mittwoch hatte Obama ein vor dem G20-Gipfel nach Moskau einberufenes bilaterales Treffen mit Präsident Wladimir Putin wegen der Gewährung eines vorläufigen Asyls für den flüchtigen Ex-Geheimdienstexperten Edward Snowden in Russland kurzerhand abgesagt.

Der Regierungssprecher Jay Carney bestätigte offiziell die Teilnahme Obamas am G20-Gipfel in St.

Petersburg. "Der Präsident rechnet nach wie vor damit, am 5. und 6. August in St. Petersburg zu sein, um an dem Treffen teilzunehmen", sagte er. Aber auch in St. Petersburg werde sich Obama nicht zu einem Vieraugengespräch mit Putin treffen.

Moskau äußerte Enttäuschung über die Entscheidung Washingtons über die Absage des Treffens beider Präsidenten. Aber die Einladung für Obama zu diesem Treffen bleibe trotzdem in Kraft, so der Putin-Berater Juri Uschakow.

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