US-Außenministerium: Syrien-Friedenskonferenz soll stattfinden, aber Assad muss zurücktreten

Die USA und Russland haben sich bei dem Treffen ihrer Außen- und Verteidigungsminister am 9. August in Washington auf die Zusammenarbeit bei der humanitären Hilfe für Syrien geeinigt.

„Nach dem Treffen des US-Außenministers John Kerry mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow am vorigen Freitag bestätigten die beiden Seiten ihr Festhalten an einer Einberufung der

,Genf 2'-Konferenz in kürzester Zeit", sagte die Sprecherin des US-Außenministeriums Marie Harf zu Journalisten.

Auch die schreckliche humanitäre Lage vor Ort sei besprochen worden.

Konkrete mögliche Zeitpunkte für die Konferenz, bei der Vertreter der syrischen Regierung und der Opposition zusammentreffen sollen, nannte Harf dabei nicht. „Wir wollen die Konferenz zu jenem Termin stattfinden lassen, wann sie sich erfolgreich durchführen lässt", sagte sie.

Die Stellung der USA habe sich nicht verändert, Washington fordere weiter den Rücktritt von Syriens Präsident Baschar al-Assad. „Assad hat jegliche Legitimität eingebüßt und muss zurücktreten", hieß es.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.

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