Nato-Hub in Lenins Geburtsstadt Uljanowsk bleibt unbenutzt

Die Nachfrage nach dem Umschlagplatz der Nato in der Wolga-Stadt Uljanowsk, der Russland vor einem Jahr dem Militärbündnis für den Gütertransit aus Afghanistan zur Verfügung gestellt hat, bleibt weiterhin aus.

Nach Angaben der Zeitung „Kommersant" haben die Nato-Länder keinen einzigen Vertrag mit russischen Transportunternehmen geschlossen. Gesprächspartner der Zeitung im Nato-Hauptquartier beklagen überhöhte Preise der russischen Firmen. Eine Quelle in russischen Regierungskreisen versicherte allerdings der Zeitung, die Nato habe Angst davor, in Abhängigkeit von Moskau zu geraten.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.

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