Russland: Keine Verstärkung der Marine-Präsenz im Mittelmeer

Die Rotation des russischen Kriegsschiffsverbandes im Mittelmeer erfolgt gemäß Plan und ist nicht mit der Zuspitzung der Situation um Syrien verbunden, teilte ein ranghoher Sprecher des Oberkommandos der russischen Kriegsmarine am Donnerstag RIA Novosti mit.

„Die Schiffe, die sowohl im Mittelmeer als auch in anderen Regionen der Welt kreuzen, operieren gemäß dem Plan des Oberkommandos der Seekriegsflotte und des Generalstabs“, hieß es. „Nach

der Erfüllung ihrer Aufgaben kehren die Schiffe in ihre Stützpunkte zurück oder lösen andere Schiffe zur weiteren Erfüllung der gestellten Aufgaben ab. Es handelt sich dabei um eine planmäßige Rotation.“

Zu den Berichten, in denen es darum ging, welche konkreten Kriegsschiffe die jetzige Schiffsgruppe im Mittelmeer ablösen werden, wollte der Sprecher keine Stellungnahme abgeben. „Ob es U-Boot-Abwehrschiffe oder große Landungsschiffe oder Schiffe anderen Typs sein werden - das bestimmt der Hauptstab der Seekriegsflotte nach Abstimmung mit dem Generalstab“, betonte er.

Einige russische Medien hatten am Donnerstag unter Berufung auf einen Sprecher des Generalstabs mitgeteilt, dass Russland ein großes U-Boot-Abwehrschiff und den Raketenkreuzer „Moskwa“ zur syrischen Küste entsende. Grund dafür sei „die jetzt im östlichen Mittelmeerraum entstandene Situation“, hieß es. Die russischen Schiffe seien „zu beliebigen Aktionen im Interesse des Schutzes der russischen Interessen in der Region bereit“.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.

Alle Rechte vorbehalten. Rossijskaja Gaseta, Moskau, Russland