Washington gibt zu: An der Seite der syrischen Opposition kämpfen Extremisten

Washington hat nach Angaben des Pentagon anerkannt, dass es unter den regierungsfeindlichen Kräften in Syrien Extremisten gibt.

"Aber wir rechnen damit, dass sie (Extremisten) die weitere Entwicklung des Landes (Syrien) nicht mitbestimmen werden", erklärte Pentagon-Sprecher George Little am Donnerstag in Washington. Die

USA gingen davon aus, dass die Syrer es den Extremisten nicht gestatten werden zu bestimmen, welchen Weg das Land gehen werde. "Wir glauben nicht, dass die Extremisten einen Großteil der syrischen Opposition ausmachen."

Dem Sprecher zufolge werden die syrischen Regierungskräfte nicht in der Lage sein, eine effektive Abwehr des US-Schlages vorzubereiten. "Das Regime in Syrien wird weder strategische noch taktische Vorteile haben. Wir werden unsere Militäroperation effektiv durchführen und das gestellte Ziel erreichen, weitere Kampfstoffeinsätze zu verhindern." Die US-Aufklärung beobachte die Umdislozierung von Truppen und Technik. Little sagte nicht, welche Ziele das Pentagon anzugreifen plant.

Früher schloss der russische Präsident Wladimir Putin eine Zustimmung Moskaus für eine Militäroperation in Syrien nicht aus, wenn allerdings bewiesen wird, dass Damaskus den C-Waffen-Einsatz verschuldet hat. Diese Operation muss aber von der Uno sanktioniert werden.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.

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