„To Russia with Love“: Berliner Philarmonie veranstaltet ein Konzert für Menschenrechte in Russland

Berlin, 8. Oktober – Mit einem Konzert haben weltberühmte Musiker, Schauspieler und Autoren am Montagabend in Berlin auf das Thema Menschenrechte in Russland aufmerksam gemacht. Anlass war der siebte Jahrestag der Ermordung der Journalistin Anna Politkowskaja in Moskau.

Das ausverkaufte Konzert „To Russia with Love", mit dem der Violinist Gidon Kremer bekannte

Musiker wie den Pianisten und Dirigenten Daniel Barenboim, die Pianistin Martha Argerich und die Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller nach Berlin gebracht hatte, fand am Montagabend im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie statt. Neben Lesungen gab es Werke russischer Komponisten wie Peter Tschaikowsky, Sergej Prokofjew, Dmitri Schostakowitsch sowie von zeitgenössischen Künstlern wie Leonid Desyatnikov zu hören.

Verschiedene Nichtregierungsorganisationen wie Amnesty International und Reporter ohne Grenzen, der Verein Deutsch-Russischer Austausch, das Lew-Kopelew-Forum und die Zeitschrift „Osteuropa" informierten im Foyer der Philharmonie über ihre Arbeit. In einer Podiumsdiskussion sprachen die Nichtregierungsorganisationen über den Einfluss des neuen Gesetzes über „ausländische Agenten" in Russland auf ihre Arbeit.

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