Russische Ermittlungsbehörde: Gegen Greenpeace-Aktivisten werden voraussichtlich neue Anschuldigungen erhoben

Gegen mehrere der in Russland verhafteten Greenpeace-Aktivisten, denen zunächst Piraterie vorgeworfen worden war, was später durch eine Anklage wegen Rowdytums ersetzt wurde, werden laut dem Sprecher der Russischen Ermittlungsbehörde, Wladimir Markin, voraussichtlich neue

Anschuldigungen erhoben.

„Neben der Anschuldigung des Rowdytums wird einzelnen Angreifern der Tatbestand ‚Widerstand gegen Ordnungskräfte' zur Last gelegt", teilte Markin am Donnerstag der online-Zeitung Gazeta.ru mit.

Wer von ihnen der Koch und wer der Fotograf sei, war zunächst für die Ermittler nicht von Bedeutung, so Markin. Da die Angeklagten Aussagen verweigerten, waren die Ermittler gezwungen, selbst zu klären, ob der Koch oder der Fotograf am Erstürmen der Bohrinsel teilgenommen hatte", fügte er an.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.

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