Deutscher Bob- und Schlittenverband zahlt verunglückter russischer Bobfahrerin über 650 000 Euro Entschädigung

Die russische Bobfahrerin Irina Skworzowa, die im Jahr 2009 beim Europacup-Training in Königsee schwer verunglückt war, erhält vom deutschen Bob- und Schlittenverband eine Entschädigung von über 650 000 Euro, teilt das Sportportal laola1.at mit.

Wie der Anwalt der Sportlerin sagte, stehen ihr noch einige Operationen bevor. Nach dem Unglück konnte Irina Skworzowa ihre Karriere nicht wieder aufnehmen.

Die damalige Anschieberin und ihre Pilotin hatten die Starterlaubnis bekommen, obwohl ein Bob der Männer bereits von einem anderen Punkt aus losgefahren war. Es kam zum Zusammenstoß. Skworzowa kämpfte tagelang mit dem Tod, lag anschließend mehrere Wochen im künstlichen Koma und sitzt seitdem im Rollstuhl.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.