Schlangen im Moskauer Zoo lassen russische Forscher staunen

Zwei seltenste tropische Baumnattern aus dem Moskauer Zoo haben Eier abgelegt. Es gab bisher keinen Fall, solche Schlangen in Gefangenschaft zu züchten. Die Schlangenjungen sollen im Februar kommen.

Das Weibchen der philippinischen Mangroven-Nachtbaumnatter legte 6 Eier, das Weibchen der Neuguinea-Boiga bekam im November 8 Stück. Der Zoo meldet, dass dies ein einzigartiges Ereignis

sei. „Die Schlangen hatten sich in unserer Zuchtanlage vermehrt, wo wir seltene Tierarten züchten. Bisher hatte kein einziger Zoo der Welt das geschafft", meldete die Organisation.

Man sollte erwähnen, dass die philippinische Mangroven-Nachtbaumnatter in keinem anderen Zoo der Welt gehalten wird, insofern hatte Moskau auch keine Konkurrenten. Wie man in der Zuchtanlage unterstreicht, sind die Mangroven-Baumnattern sehr selten und können nur auf zwei philippinischen Inseln angetroffen werden, auf Luzon und Polillo. Sie in der Wildnis zu fangen ist nahezu ein Ding der Unmöglichkeit. Nun befinden sich der Eier die Eier im Inkubator. Bis die Jungen schlüpfen, wird man sich bis Februar gedulden müssen.

Was die Neuguinea-Boiga angelangt, so sagt man im Zoo, dass diese Baumschlange gar nicht so selten ist, wie die philippinische Mangroven-Natter. Sie lebt in Neuguinea und auf vielen anliegenden Inseln, sowie auch in Nordaustralien und auf den Salomon-Inseln. „Trotzdem ist es bisher niemandem gelungen, sie zu züchten, obwohl es viele Versuche in verschiedenen Zoos der Welt gab", betonte man im Terrarium.

 

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