Anders Fogh Rasmussen: Russland und Nato vernichten gemeinsam alte Munition in Kaliningrad

Russland und die Nato bauen in der Ostseeregion Kaliningrad eine Anlage zur Entsorgung ausgesonderter Munition. Dies kündigte der Generalsekretär des Nordatlantik-Bündnisses, Anders Fogh Rasmussen, am Mittwoch an.

„Heute haben wir ein Projekt zur Vernichtung veralteter und gefährlicher Munition auf eine sichere, wirksame und umwelterträgliche Weise vereinbart", teilte Rasmussen in Brüssel nach dem Außenministerrat Nato-Russland mit. „Wir beginnen mit einem Pilotprojekt im Gebiet Kaliningrad in der Russischen Föderation."

Laut Rasmussen sollen bei Kaliningrad Dutzende Tonnen von ausgemusterter Munition industriemäßig vernichtet werden. Zur Finanzierung werden die Partner einen Spezialfonds gründen.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.

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