Syrischer Botschafter in Moskau: Gespräche mit Opposition nur im Rahmen von Genf-2-Konferenz

Syriens Regierung ist bereit, im Rahmen von „Genf 2" mit der Opposition zu verhandeln, so der syrische Botschafter in Moskau, Riad Haddad, am Dienstag zu RIA Novosti.

Die von Russland und den USA angeregte Syrien-Friedenskonferenz ist für 22. Januar 2014 in Genf geplant. Lakhdar Brahimi, der Syrien-Sondergesandte der Vereinten Nationen und der Arabischen Liga, hat inzwischen die Teilnahme des Iran und Saudi-Arabiens nicht ausgeschlossen.

Von Anfang an habe die syrische Staatsführung für einen Dialog plädiert und glaube auch jetzt daran, dass dies der einzige Weg aus der Krise sei, so Haddad.

Um diesen Dialog aufzunehmen, müsse die „bewaffnete Opposition" von den terroristischen Gruppen Abstand nehmen, von Waffengewalt absehen sowie ihren Wunsch nach einem konstruktiven Gespräch

bekunden, betonte der Diplomat.

Vor der internationalen Friedenskonferenz zu Syrien wolle Damaskus mit der Opposition nicht zusammenkommen, hieß es.

Wie der Generalsekretär der oppositionellen syrischen Nationalen Koalition, Badr al-Din Jamous, zuvor mitgeteilt hatte, will eine Delegation der Koalition erst nach dem 20. Dezember nach Moskau kommen – nach einem Treffen von Vertretern Russlands, der USA und der Uno zur Vorbereitung von „Genf 2".

Dieses Treffen auf der Ebene der Vize-Außenminister und unter Teilnahme des Syrien-Emissärs der Uno, Lakhdar Brahimi, soll die Abschluss-Etappe bei der Vorbereitung der internationalen „Genf 2"-Friedenskonferenz zu Syrien werden.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.

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