Russlands Olympia-Komitee: Politiker-Absagen werden Erfolg von Sotschi 2014 nicht trüben

Die Absagen von US-Präsident Barack Obama oder anderer ausländischen Spitzenpolitiker werden kaum die Qualität der Olympischen Winterspiele in Sotschi beeinflussen, äußerte Alexander Schukow, Präsident des russischen Olympischen Komitees, am Dienstag vor Journalisten.

Zuvor hatten einige Spitzenpolitiker angekündigt, nicht nach Sotschi zu reisen, darunter

Bundespräsident Joachim Gauck und Frankreichs Staatschef Francois Hollande. Auch US-Präsident Obama verzichtete wegen hoher Arbeitsbelastung auf eine Reise nach Sotschi. Ob Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Reise nach Sotschi in Erwägung zieht, ist momentan noch unklar.

„Olympia ist ein sportlicher Wettbewerb – alles andere ist nebensächlich", sagte Schukow. Der Sinn liege im Wettkampf und nicht darin, dass 20 oder 30 Spitzenpolitiker zur Eröffnung kommen, hieß es.

„Obama kann nicht kommen? Er ist als Präsident ohnehin noch nie zu Olympischen Spielen gefahren. Es wird kaum die Qualität der Spiele beeinträchtigen. Ich habe keine einzige Boykott-Erklärung gehört. Niemand diskutiert das im Ernst – weder im Internationalen Olympischen Komitee noch auf der Ebene der Regierungen."

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.

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