Das russische Außenministerium gibt dem Westen die Verantwortung an den neuen Zusammenstößen in Kiew

Moskau rief die Opposition zu einem Dialog mit der ukrainischen Führung auf.

„Die Situation ist ein direktes Ergebnis der Politik der Vernachlässigung seitens derjenigen westlichen Politiker und europäischen Strukturen, die seit Beginn der Krise die aggressiven Handlungen der radikalen Kräfte in der Ukraine billigen und diese so in der Eskalation und den Provokationen gegenüber der legitimen Führung fördern", besagt der Kommentar des Departements für Information und Druck des Außenministeriums der Russischen Föderation, welcher am Dienstag dem 18. Februar veröffentlicht wurde.

Moskau rief die ukrainische Opposition auf, zu einem Dialog mit der Führung zurückzukehren. „Wir rufen die ukrainische Opposition erneut auf, von Drohungen und Ultimaten abzusehen und einen

inhaltlichen Dialog mit der Führung einzuleiten, um Möglichkeiten zu finden, das Land aus der tiefen Krise herauszuführen", steht in dem Dokument.

„Die Kämpfer, die von Oppositionsführern zu einer sogenannten ‚friedlichen Offensive' aufrufen, prügeln und steinigen die Ordnungskräfte, zünden Autos an, verwüsteten eine Apotheke, griffen das Hauptquartier der Partei der Regionen an und blockierten das Gebäude der Werchowna Rada (ukrainisches Parlament). Die Abgeordneten werden vor Forderungen gestellt, die von Ultimaten begleitet werden. Die Opposition kann die Situation in den eigenen Reihen nicht mehr kontrollieren. Das öffentliche Recht und auch der gesunde Menschenverstand finden eine offensichtliche Schädigung", so wird die Situation von der russischen außenpolitischen Behörde charakterisiert.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei Interfax.

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