Die ukrainische Tochter von „Sberbank“ stoppt ihre Arbeit auf der Krim

Auf Weisung der Nationalbank der Ukraine hört der ukrainische Zweig von „Sberbank“ mit dem Betrieb seiner Bürogebäude auf der Krim-Halbinsel auf, meldet „Gazeta.ru“. Die Abfertigung der Kunden im Normalbetrieb werden die Zweigstellen von „Sberbank“ auf dem kontinentalen Teil der Ukraine übernehmen.

Zuvor führte die Nationalbank der Ukraine ein Verbot des Betriebs ukrainischer Banken auf der Krim ein. Diese Entscheidung hing mit der Einführung eines rechtlichen Sonderstatus auf dem Gebiet der Krim durch die ukrainische Regierung zusammen. Diesem zufolge erachtet Kiew die Halbinsel als „temporär besetzt“.

In Zusammenhang mit dem Stopp der Tätigkeit ukrainischer Banken auf der Halbinsel ging die Krim in einem Eilverfahren ab dem 6. Mai zu einer bargeldlosen Zahlungsabwicklung in russischen Rubeln über. „Die Hrywna als Bargeld wird noch ca. einen Monat existieren“, sagte der erste Vize-Premierminister der Republik Krim Rustam Temirgalijew. Er erinnerte auch daran, dass die Bevölkerung der Region das Bargeld in Hrywna gegen den Rubel nach dem Kurs der Zentralbank in jeder Bankfiliale der Krim umtauschen kann.

 

Nach Materialien von Wedomosti und Gazeta.ru