Russen finden es wichtig, unangenehme Tatsachen über den Krieg aufzudecken

Darüber zeugen Daten aus einer Umfrage, die am Vortag der russischen Feierlichkeit anlässlich des Siegs über Nazi-Deutschland „Tag des Siegs" von „VZIOM" durchgeführt wurde

53% der Umfrageteilnehmer waren laut „VZIOM" sicher, dass die Wahrheit über den Zweiten Weltkrieg

nicht verheimlicht werden kann, auch wenn es um zweifelhafte Wege zum Sieg geht.

Dagegen sprechen sich 39% der Befragten aus. Diese Respondenten fanden, dass die Öffnung unangenehmer Tatsachen die Gefühle der Russen schädigen und der patriotischen Erziehung schaden könnte, meldet „Interfax".

Über die Notwendigkeit, wenig bekannte Abläufe des Kriegs zu studieren und die Öffnung von Archiven sprechen zwei Drittel der Mitbürger. Darauf bestehen in größerem Umfang Respondenten mit Hochschulabschlüssen, während weniger Gebildete Teilnehmer der Umfrage finden, dass alles in der Vergangenheit belassen werden sollte.

Die Umfrage wurde im Vorfeld des „Tags des Siegs" in 130 Ortschaften in Russland. An der Umfrage nahmen 1600 Personen teil.