Russen studieren aufgrund der Sanktionen nicht mehr so gern im Ausland

Der Bedarf an Bildungsprogrammen ist bei Russen im Vergleich zum Vorjahr gesunken, berichtet die Pressesprecherin der Russischen Union der Tourismusbranche Irina Tjurina. „Unabhängig davon,

dass die Sanktionen gegen konkrete Personen und Gesellschaften gerichtet sind, nehmen viele Russen die Politik persönlich“, sagt sie.

Ihren Worten zufolge sahen Reisebüros ein Sinken der Nachfrage um 20 bis 50%. In erster Linie habe es Sprachprogramme für Schüler unter 16 in den USA und Großbritannien getroffen. Weiter auf der Liste sollten Kanada und Australien stehen.

Dabei steigt ein Interesse für Fahrten auf die Krim. Nach Angaben von der Russischen Bahn wurden im Mai ca. 6.000 Komplett-Tickets auf die Halbinsel erworben, in denen die Fahrt mit Zug, Bus und Fähre bezahlt werden. Ein solches Ticket kostet ca. 6000 Rubel (120 €).

 

Nach Materialien von Slon.ru und ITAR-TASS.

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