Der frisch gewähte ukrainische Präsident Poroschenko will im Juni Russland besuchen

Der Milliardär Pjotr Poroschenko, der bei den Präsidentschaftswahlen in der Ukraine vorn liegt, hat

erklärt, er wolle sich als Präsident Anfang Juni mit der Regierung Russlands treffen, berichtet "Stimme Russlands". Auf der Liste sollte das Krim-Referendum, das Ukraine nicht anerkennt, und die Situation um Gazprom herum stehen. 

Moskau ist zu einem Dialog mit Pjotr Poroschenko bereit und wird Respekt gegenüber den Ergebnissen der Präsidentschaftswahlen zeigen, erklärte Russlands Außenminister Sergej Lawrow.

Nach den jüngsten Angaben stimmten 53,86 Prozent der Wähler für Poroschenko. Ex-Premierministerin Julia Timoschenko bekam nur 13,1 Prozent der Stimmen. "Nach den Wahlen werde ich alle meine Unternehmen verkaufen", bestätigte Poroschenko sein Kandidaten-Programm gegenüber Journalisten von Gazeta.ru am 26. Mai. Darunter hat er auch die Süßwaren-Fabrik "Roshen" gemeint, die stark auf den russischen Markt orientiert ist. 

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