Moskau erwartet von OSZE objektive Angaben zu Zusammenstößen bei Donezk

Moskau erwartet von der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) objektive Angaben zu den jüngsten Zusammenstößen beim ostukrainischen Donezk. Dies verlautete aus dem russischen Außenministerium am Montag.

Zudem solle Kiew seine Militäroperation in der Ostukraine unverzüglich einstellen. „Die OSZE-Führung und die Sondermission dieser Organisation in der Ukraine haben eingehend über die Entwicklung in der Region und über Schritte zur Deeskalation gemäß Mandat der Mission und der Roadmap der schweizerischen OSZE-Vorsitzführung zu informieren“, hieß es.

Das russische Außenamt äußerte ferner Besorgnis über Handlungen des ukrainischen Militärs in Donezk und über Schwierigkeiten, die Leiche des italienischen Journalisten Andrea Rocchelli und die von seinem russischen Übersetzter Andrej Mironow abzutransportieren. Sie waren letzte Woche bei einem Granatbeschuss der ukrainischen Armee in Slawjansk ums Leben gekommen. „Wir rechnen damit, dass alle erforderlichen Bedingungen dafür geschaffen werden“, betonte man im russischen Außenamt. 

 

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