Jahr der russischen Sprache und Literatur in Deutschland 2014/2015 feierlich eröffnet

6. Juni 2014 – Das Jahr der russischen Sprache und Literatur in Deutschland 2014/2015 wurde am Freitagabend mit den Begrüßungsreden des stellvertretenden Ministers für Bildung und Wissenschaft der Russischen Föderation Weniamin Kaganow und des Präsidenten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz Dr. Hermann Parzinger in der Staatsbibliothek zu Berlin feierlich eröffnet.

„Es ist äußerst symbolhaft, dass der heutige Tag auf den Geburtstag von Alexander Puschkin fällt", sagte Weniamin Kaganow und fügte hinzu: „Das Erbe von Puschkin wurde nach Westeuropa über Deutschland weitergetragen." Dr. Hermann Parzinger hob die Bedeutung des ausgewählten Ortes zur

Eröffnung des Kulturjahres hervor. „Die Staatsbibliothek zu Berlin verfügt über die größte Ansammlung der russischen Literatur in Deutschland", erläuterte er.

In den Begrüßungsreden wurde auch die angespannte politische Situation thematisiert. So meinte die Staatsministerin im Auswärtigen Amt Maria Böhmer, dass „die Menschen in Deutschland und Russland mehr miteinander als übereinander reden sollten". Denn die heutige Krise könne nur im Miteinander gelöst werden. „Die Beherrschung der russischen Sprache öffnet die Türen zu den Menschen, zur Kultur und Wirtschaft von Russland", fügte die Staatsministerin hinzu.

An die Begrüßungsreden schloss sich ein Konzertprogramm an – es spielte das Kammerorchester der Nowosibirsker Staatlichen Philharmonie. Darüber hinaus lasen russische und deutsche Schauspieler Puschkin-Gedichte vor.

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