Unfall in der Moskauer U-Bahn: 21 Tote, rund 150 Passagiere verletzt

Foto: RIA Novosti

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19 Menschen sind bei einem Unfall auf der blauen Linie in der Moskauer U-Bahn ums Leben gekommen. Mindestens 150 Passagiere wurden verletzt, melden die Sicherheitsdienste der Stadt. Wie das Katastrophenschutzministerium berichtet, wurde der Unfall durch starke Senkung der Spannung am Kontaktgleis verursacht.

19 Menschen sind bei einem Unfall auf der blauen Linie in der Moskauer U-Bahn ums Leben gekommen. Mindestens 150 Passagiere wurden verletzt, melden die Sicherheitsdienste der Stadt. Wie das Katastrophenschutzministerium berichtet, wurde der Unfall durch starke Senkung der Spannung am Kontaktgleis verursacht.

Quelle: Youtube

Drei Wagen eines Zuges entgleisten zwischen den Stationen Park Pobedy und Slawjanskij Bulwar auf der Arbatsko-Polrowskaja Linie, wobei der Zug abrupt stehenblieb. Bei den meisten Verletzten handelt es sich um Schlag- und Schnittwunden, jedoch gibt es Menschen mit schwereren Traumata. Über 15 Passagiere bleiben noch in den entgleisten Wagen eingesperrt. 

Anhand der Berichte von RIA Novosti, passierten alleine 2014 mehrere größere Unfälle in der Moskauer Metro. Der größte von ihnen ereignete sich am 21. März, als wegen eines Lecks bei den Gleisen auf einem Abschnitt der Linie „Arbatsko-Pokrowskaja“ der Verkehr zwischen den Stationen „Schtscholkowskaja“ und „Partisanskaja“ (im Osten der Stadt) angehalten wurde. Der Rettungsdienst evakuierte ca. 600 Personen, ein Mitarbeiter des „Moswodokanal“ starb infolge des Unfalls. Nach vorläufigen Angaben war eine Durchführung von Reparaturarbeiten an der Oberfläche Grund für den Unfall – während ihrer Ausführung wurde die Wasserleitung beschädigt.

Quelle: Andrey Kozlov / Youtube

Zuvor verzeichnete man den größten Unfall in der Metro am 5. Juni 2013. An diesem Tag entzündete sich das Stromkabel im Tunnel zwischen den Stationen „Biblioteka imeni Lenina“ und „Ochotnyj rjad“ (das unmittelbare Stadtzentrum), was zu einer starken Rauchentwicklung führte. 4500 Passagiere wurden evakuiert, über 50 Personen hatten Schaden genommen.

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