Supercars im Wettbewerb gegen Kampfjets bei der Rennshow nahe Moskau

Foto: Ramil Sitdikow/RIA Novosti

Am 16.-17. August hat auf dem „Ramenskoje“-Flughafen in der Ortschaft Schukowskij (Region Moskau) eine Rennshow „Forcage 2014“ stattgefunden, an dem Autos der Marken Ferrari, Mitshbishi, Bugatti, Lamborghini, Aston Martin und die Flugzeuge MiG-29 und SU-30 teilnahmen. Nicht einmal der Regen war lauter als das Röhren der Motoren und auch er konnte den Wunsch der Zuschauer nicht mindern, die Show bis zum Ende zu genießen. Die Tribünen waren überfüllt und das schlechte Wetter gab dem Wettkampf nur an Würze. Erstaunlicherweise hatten nicht immer die

geflügelten Maschinen als Erste die Ziellinie überquert, der Sieg gehörte jedoch dem Kampfjet MiG-29.

Das Erfolgsrezept teilte der Sieger und beruflicher Testpilot Pawel Wlasow mit uns: „Chancen für den Sieg hatten immer sowohl die Autos, als auch die Flugzeuge. Bei Weitem nicht alles hängt an der Maschine und am Wetter. Der Schlüssel zum Erfolg ist das Können des Piloten oder des Fahrers, alle Nuancen des Wettkampfs berücksichtigen zu können“.

Unter den Autos war der Mitsubishi Lancer Evolution VIII ARS dem Sieg als nächstes. Gefahren wurde er von einem der besten Rennpiloten Russlands und Osteuropas aus Krasnodar Dmitrij Pleschakow. Dmitrij gestand, dass er trotz seiner langen und glanzvollen Karriere im Rennsport das Format des Events genossen hatte. „Alles ist vorbei, aber es kommt immer noch nicht in meinen Kopf, dass ich, ein Rennfahrer, ein Flugzeug herausgefordert habe“, kommentierte er. Was die Frage seiner Eindrücke von der Teilnahme am „Forcage 2014“ betrifft, so hatte Dmitrij mit der Antwort nicht gezögert: „Es ist ein komplett positives Erlebnis. Ich hätte den Wunsch, noch einmal an einem solchen Wettkampf teilzunehmen!“.

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