Österreichischer Ladekranbauer Palfinger kooperiert mit Kamaz

Der Salzburger Ladekranhersteller Palfinger hat zwei Verträge mit dem russischen LKW-Hersteller Kamaz abgeschlossen. Dabei geht es um die Gründung von zwei Joint Ventures im Zuliefer- und Sonderausstattungsbereich: Zum einen zum Herstellen von Aufbauten wie Ladekränen,

Ladebordwänden und Arbeitsbühnen und zum anderen für die Bereitstellung von Hydraulikzylindern für Kräne, Baumaschinen und Lastkraftwagen. Laut Palfinger-Vorstandschef Herbert Ortner wurde der Vertragsabschluss durch die aktuelle politische Lage eher beschleunigt, da Russland nun vermehrt im eigenen Land produzieren wolle.

Palfinger hält zukünftig 49 Prozent des Aufbauten-Joint-Ventures und 51 Prozent des Hydraulikzylinder-Gemeinschaftsprojekts, welches das größte seiner Art in Russland werden soll. Palfinger will zudem den russischen Hersteller für Holzerntefahrzeuge und -kräne PM aufkaufen. Das österreichische Angebot wird gerade von den russischen Behörden geprüft, Palfinger erwartet jedoch eine Zusage in den kommenden Wochen.

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