Frankfurter Buchmesse, Tag 1: Deutsche Spuren in Sankt Petersburg, Lesung mit Sachar Prilepin und das deutsch-russische Kulturjahr

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Am Mittwoch startet das offizielle Programm des Russland-Standes in Halle 5.0, C114 zur Frankfurter Buchmesse. Los geht's um 11.30 Uhr mit einer Präsentation des Bildbands „Eine Architektureisenbahnfahrt aus Moskau", das die Geschichte des Konstruktivismus in Russland erzählt.

Danach steht das Kulturjahr der deutschen und russischen Sprache und Literatur in Russland respektive Deutschland im Zentrum. Zum einen stellt der russische Verlag Rostok Bücher über deutsche Spuren in Sankt Petersburg vor, zum anderen berichtet die deutsche Redaktion der Zeitung RBTH über das Projekt Russjahr.de. Dabei stellt sie den Besuchern nicht nur die offizielle Webseite des Jahres der russischen Sprache und Literatur in Deutschland vor, sondern verlost darüber hinaus auch

exklusiv für die Frankfurter Buchmesse publizierte Bücher des bekannten russischen Psycholinguisten Dmitri Petrov, der Russisch als Fremdsprache in nur 16 Stunden vermittelt.

RBTH hat außerdem speziell für die Buchmesse die dritte Ausgabe des Sonderheftes „Russland erLESEN" herausgebracht. Die Literaturzeitschrift geht den aktuellen Themen in der russischen Buchbranche nach: Wie hat Keira Knightley den Verkauf von „Anna Karenina" beeinflusst? Welche Regeln wurden in Russland bei dem Onlinehändler Ozon.ru durchgesetzt? Und warum hat Russland beschlossen, sich vom Kaukasus mit einer Mauer abzugrenzen? All das und noch einiges mehr erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe von „Russland erLESEN", die am Russland-Stand kostenfrei erhältlich ist.

Das Programm des ersten Tages wird abgerundet mit einer Buchlesung des auch in Deutschland bekannten Autors Sachar Prilepin („Sankya", Matthes & Seitz, Berlin 2012), einer Podiumsdiskussion mit Übersetzern der russischen Gegenwartsliteratur und einer Präsentation eines Sammelbands von Gedichten des russischen Dichters Michail Lermontow anlässlich seines 200. Geburtstags.

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