Vorsitzende des Föderationsrats Matwijenko: Die Äußerung Merkels ist ein positives Signal

Die Äußerung der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel darüber, die EU plane im Moment keine weiteren Wirtschaftssanktionen gegenüber Russland sei ein positives Signal, findet die Vorsitzende des Föderationsrats Walentina Matwijenko.

„Die Aussage Frau Merkels ist, finde ich, ein positives Signal, dass es an der Zeit ist einzuhalten und von der Konfrontation wegzugehen, dass man mit den Versuchen aufhören muss, Russland zu

isolieren, das ist sinnlos und bringt kein Ergebnis, sondern steigert nur die Spannung", sagte Matwijenko zu Journalisten.

Ihrer Ansicht nach müssen Russland, die EU und die USA ihre Aufmerksamkeit auf den Kampf mit Herausforderungen und Bedrohungen richten, die in der heutigen Welt größer werden. „Das sind höhere Werte, als der Austausch von Drohungen und Sanktionen. Wir hoffen, dass es nicht nur keine neuen Sanktionen geben wird, sondern mit der Zeit auch die alten aufgehoben werden und ein normaler Dialog entsteht", fügte Matwijenko hinzu.

Angela Merkel sagte Tags zuvor, dass eine mögliche Erweiterung der Sanktionen gegen Russland im Zusammenhang mit der Lage in der Ukraine nur die „schwarze Liste" für die Einreise in die Europäische Union, nicht aber den Wirtschaftsbereich betreffen werde.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RIA Novosti.