Volkswagen stoppt Werk in Kaluga bereits zum dritten Mal innerhalb eines Jahres

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Am 22. Dezember setzte das Volkswagen-Werk in Kaluga die Automobilproduktion aus, alle Mitarbeiter des Werks wurden mit einem Zweidrittelgehalt in den Urlaub geschickt. Der Betrieb wird nach den Neujahrsfeiertagen wieder aufgenommen werden. Darüber berichtete der Informationsagentur TASS der PR-Manager des Werks für Natalja Kostjukovitsch.

Ihren Worten zufolge sei die Notwendigkeit des Stillstands des Werks damit zu verbinden, dass das Unternehmen die geplante Anzahl der in der aktuellen Wirtschaftslage benötigte Anzahl an Fahrzeugen bereits hergestellt habe.

Dies ist der nunmehr dritte Ausfall des Werks in Kaluga bei der Automobilproduktion, dabei haben sich alle diese Fälle im Herbst und Winter 2014 ereignet. Zum ersten Mal wurde die Entscheidung, die Produktion vom 08. bis zum 22. September auszusetzen, aufgrund der rückläufigen Nachfrage nach Autos getroffen. Zum zweiten Produktionsausfall kam es im November. 

Das Volkswagen-Werk in Kaluga produziert die Modelle Polo Sedan, Tiguan und Skoda Rapid. Die Produktionskapazität liegt bei 225.000 Autos jährlich. 

Zuvor sagte ein Renault-Vertreter, dass das Moskauer Renault-Werk „Awtoframos“ seine Arbeit für einen Monat, bis zum 11. Januar eingestellt hatte. Dort werden die Modelle Logan, Duster, Fluence und Megane produziert, auch der Nissan Terrano wird dort hergestellt. Die Produktionskapazitäten liegen hier bei 180.000 Autos jährlich. 

Am 16. Dezember wurde bekannt, dass drei Hausmarken von General Motors nicht mehr an russischen Händler geliefert werden: Opel, Chevrolet und Cadillac. Genauso hält es Audi. Beide Unternehmen nennen keine genauen Daten einer Wiederaufnahme der Belieferungen und bemerken nur, dass sie die Marktlage genau beobachten würden. 

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RBC.ru