AP und The Hollywood Reporter schlossen den Leviathan von Swjaginzew in die Top-10 Filmeliste von 2014 ein

Spielszene aus dem Film "Leviathan". Foto: Kinopoisk.ru

Der Film des berühmten russischen Regisseurs Andrej Swjaginzew Leviathan nahm den ersten Platz im Ranking der wichtigsten Filme des Jahres vom führenden Filmkritiker der The Hollywood Reporter Todd McCarthy. Er nannte den Film ein Meisterwerk und einen „Film, der die Goldene Palme in Cannes hätte bekommen müssen"

Dem Film von Swjaginzew folgen in der Rangliste die Filme „Only Lovers Left Alive" von Jim Jarmusch und „Birdman" von Alejandro González Iñárritu.

Der „Leviathan" kam auch in die Rangliste „The top 10 films of 2014" von dem Kritiker von Associated Press Jake Coyle. Die Überlegungen des Autors zur Geschichte des biblischen Ijob, in das heutige

Russland übertragen, nahm die letzte Zeile des Rankings ein. Die drei besten Filme nach Ansicht des Coyle-Rankings waren „Ida" von Paweł Pawlikowski, „Boyhood" von Richard Linklater und „Grand Budapest Hotel" von Wes Anderson.

Die Weltpremiere von „Leviathan" fand im Rahmen des Cannes-Festivals 2014 statt, wo der Film ins Hauptprogramm eingeschlossen wurde. Das Werk wurde von russischen und internationalen Kritikern hoch gelobt. Nach dem Preis für das beste Szenario in Cannes erhielt der Film einen ganzen Strauß verschiedener Preise, darunter den Preis für den „Besten Film" des Londoner Filmfestivals, den Grand Prix des Abu-Dhabi Film Festival und des Festivals des Europäischen Kinos im serbischen Palić und den Preis für den „Besten ausländischen Film" des Münchner Filmfestivals. Russland nominierte den Film von Swjaginzew für den Oscar in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film" auf.

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