Gazprom kauft South Stream auf

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Gazprom wurde zum Eigentümer von 100% der Aktien an der South Stream Transport B.B., des Projektbetreibers für den Bau des Seeabschnitts der South Stream-Pipeline. Darüber berichtet TASS unter Verweis auf die Meldung Gazproms.

Die italienische Gesellschaft Eni, die deutsche Wintershall und französische EDF trafen den Beschluss, aus dem Projekt auszusteigen, weil seine Zukunft schwer vorhersagbar ist. Bis zum Abschluss des

Deals war Gazprom Eigentümer von 50% der Aktien an der South Stream Transport B.V.

„Im Zusammenhang damit, dass der Erhalt von Ermächtigungen für den South Stram schwer vorherzusehen ist und die wirtschaftlichen Folgen aus der Verzögerung seiner Realisierung auf unbestimmte Zeit sich nicht bemessen lassen, trafen die Teilnehmer den Beschluss, das Projekt abzuschließen", kommentierte der Wintershall-Vertreter den Verkaufsbeschluss.

Die South Stream Transport B.V. ist die gemeinsame Projektgesellschaft zum Bau des Seeabschnitts für die South Stream-Pipeline, die auf dem Grund des Schwarzen Meeres verlegt werden sollte.

Das Projekt war für eine Lieferung von 63 Mrd. m³ Erdgas jährlich ausgelegt. Am 1. Dezember verkündete Russlands Präsident Wladimir Putin, „Russland wird das South Stream-Projekt nicht realisieren". Die Meldung wurde im Zuge des russisch-türkischen Gipfeltreffens abgegeben. Der Gazprom-Chef Alexej Miller sagte auch, dass das South Stream-Projekt geschlossen wird.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei TASS.

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