Ausstellung "Handmade in Germany" kommt nach Moskau

Harmona Akkordeon. Foto: Pressebild

Am 20. Februar geht es für die internationale Ausstellung „Handmade in Germany“ los, die im Moskauer Museum für angewandte Kunst nur noch bis zum 1. März zu bewundern sein wird. Die Designausstellung von ca. 150 wichtigen deutschen Manufakturen zeigt das deutsche Handwerk, das immer noch vom Geist der Künstlerbewegungen wie Werkbund und Bauhaus beeinflusst ist, als einen wichtigen Bestandteil des kulturellen Erbes in Deutschland. 

„Handmade in Germany“ ist eine auf mehrere Jahre angelegte Tourneeausstellung deutscher Manufakturen um die Welt. Sie startete ihre auf 15 Stationen angelegte Weltreise bereits im September in Berlin und wurde dann in St. Petersburg fortgesetzt, um von dort über Asien nach Amerika und den mittleren Osten den Weg wieder nach Europa zu finden. Moskau, die Weltstadt und blühenden Metropole Russlands, wurde für die zweite Station der „Handmade in Germany“ ausgewählt. 

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Zu den Ausstellern gehören weltbekannte Luxushersteller, Manufakturen, einzelne Gestalter und preisgekrönte Kunstwerksstätten, wie Königliche Porzellan Manufaktur Berlin, Fürstenberg und Nymphenburg, die Gipsformerei der Staatlichen Museen zu Berlin, Graf von Faber-Castell, Burmester, Koch & Bergfeld, die Mayer’sche Hofkunstanstalt und Designer wie Modeschöpfer Frank Leder oder Hutmacherin Fiona Bennett.

Das Museum für angewandte Kunst befindet sich unter der Adresse: DELEGATSKAYA ST., 3 (U-Bahn Station Zwetnoj Bulvar). Die Eintrittskarte für Erwachsene kostet 250 Rubel (circa vier Euro). Die Ausstellung wird um 19 Uhr unter der Teilnahme vom Botschafter der Bundesrepublik Deutschland, Herrn Rüdiger Freiherrn von Fritsch feierlich eröffnet werden. 

 

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