Lawrow: Die Frage der UN-Friedensmission in der Ostukraine noch offen

Moskau ist bereit, in den Vereinten Nationen über die Sendung einer Friedensmission in den Donbass zu diskutieren, gab der russische Außenminister Sergej Lawrow am Montag bekannt, teilt die Webseite des russischen Außenministeriums mit.

„Es bestehen keinerlei Hindernisse, jeweilige Vorschläge zu betrachten, aber dazu muss man mit den

Konfliktparteien sprechen – mit der ukrainischen Regierung und den Milizen in Lugansk und Donezk", sagte Lawrow.

Er fügte hinzu, dass die Vertreter der selbsternannten Volksrepubliken Lugansk und Donezk „für eine strikte Einhaltung der Minsker Vereinbarungen vor allem hinsichtlich der Erweiterung, Stärkung und zusätzlichen Ausstattung einer speziellen Monitoring-Mission der OSZE eintreten".

Lawrow schlug vor, dass die Initiative zur Sendung einer UN-Friedensmission in den Donbass offiziell von Kiew auskommen muss, um die Durchführung der politischen Reformen, wie sie in den Minsker Vereinbarungen am 12. Februar festgelegt wurden, zu verschieben, hieß es. 

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