Russische Botschaft: Das polnische Außenministerium wurde über die Nachrwölfe-Fahrt rechtzeitig informiert

Die Botschaft der Russischen Föderation in Polen ist mit dem Verbot der Durchfahrt der Motorradfahrer aus dem russischen Klub "Nachtwölfe"durch Polen nicht einverstanden. Letztere wollen eine Motorradfahrt von Moskau nach Berlin zum Anlass des 70. Jubiläums des Kriegsendes über Deutschland starten. Darüber berichtete dem TASS-Korrspondenten die Pressesekretärin der russischen Botschaft Walerija Perschinskaja.

„Die Botschaft der Russischen Föderation bestätigt den Erhalt der Note. Diese enthält das Verbot der Einreise einer organisierten Gruppe von Motorradfahrern aus Russland aus formalen Gründen." sagte sie.

„Wir finden, dass alles rechtzeitig gemacht wurde und sind mit der Entscheidung der polnischen Behörden nicht einverstanden. Wir sehen diese Entscheidung im Kontext des negativen Umfelds, das sich um diesen Besuch in Polen entwickelte." bemerkte Perschinskaja. „Dies wird sich auf keine gute

Weise auf der Perspektive der Entwicklung polnisch-russischer Beziehungen äußern."

Wir das Außenministerium Polens zuvor informierte, wurde der russischen Botschaft eine Note „mit der Information über ein Verbot der Einreise einer organisierten Gruppe von Motorradfahrern nach Polen, unter denen sich Vertreter des Klubs "Nachtwölfe" befinden" überreicht.

„Grund für diese Entscheidung war die Abwesenheit der benötigten exakten Information zum Plan des Aufenthalts der Gruppe in Polen, der genauen Routen für die Fahrt und der Angabe der Übernachtungsorte der Klub-Mitglieder. Diese Angaben waren für die Gewährleistung einer angemessenen Sicherheit für die Teilnehmer der Fahrt und die entsprechende Organisation der Aktion benötigt worden." hieß es im Außenministerium.

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