Russischer Automarkt weist weiteren Rückgang auf

Die Entwicklung auf dem russischen Automarkt ist immer noch negativ. Im März betrug der Rückgang 42,5%, im April machte er schon 41,5% aus, geht aus einer Pressemitteilung des Association of European Businesses hervor. Die Statistik der Automarke Lada, die bei russischen Kunden besonders beliebt ist, bleibt negativ. Im März belief sich der jährliche Rückgang bei Lada auf 26%, im April waren es schon 38%. In diesem Monat verkaufte der Autokonzern 22 859 Autos.

Den zweiten Platz nimmt der südkoreanische Autokonzern Kia ein: Der Rückgang betrug im April 22% gegen 32% im März. Der Konzern Kia ließ den Autohersteller Hyundai hinter sich, wobei er seine Dynamik auch verbesserte (14% statt 15%). Die Verkaufszahlen für Kia machten im April 13 902 Autos aus, für Hyundai – 13 701 Autos. Auf dem dritten Platz befindet sich Renault (41% gegen 43%). Negative Dynamik wird immer noch vom Autohersteller Toyota gezeigt: 54% statt 34%. 

 

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Gute Verkaufszahlen wiesen auch einige Luxusmarken auf: Die Verkaufszahlen des Konzerns

Porsche sind um 12% gestiegen, beim Lexus – um 5%. Der Konzern Mercedes Benz zeigte dagegen einen Rückgang von 9%. Der Absturz für BMW machte 39% aus und für Cadillac – 41%.

Swetlana Winogradowa, Chefin des Dillers Skoda Rolf Centre, sagte im Interview mit der Onlinezeitung RBC Daily, dass es im April zu keiner Wende am Automarkt gekommen sei, aber die Situation im Mai könne noch schlimmer werden. „Der Geschäftsstillstand beginnt und man braucht neue Stimuli, um Kunden zu locken. Der Ausbau des Programms für Vorzugskreditierung im Wert von 1,5 Millionen Rubel könnte die Verkaufszahlen für Autos im mittleren Preissegment erhöhen. Diese Autos haben fast keine Unterstützung des Staates bekommen", betonte sie.

 

Die vollständige Version des Beitrages erschien zuerst bei RBC Daily

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