Prima-Ballerina Swetlana Sacharowa erhält einen "Ballettoscar"

Gewinnerin des Benois de la Danse-Preises Swetlana Sacharowa. Foto: Wladimir Fridkes

Am Dienstag, dem 26. März in Moskau fand die 23. Preisverleihungszeremonie von Benois de la Danse, auch bekannt als der "Ballettoskar" auf der historischen Bühne des Bolschoi-Theaters statt.

Der Preis, der in Moskau 1991 durch die Choreographen-Assoziation (die heute eine internationale Union ist) ins Leben gerufen wurde, richtet sich an Tänzer, Choreographen, Komponisten und Libretto-Autoren, die besondere Arbeit im Bereich des Balletts im Verlauf des vergangenen Jahres geleistet haben. Anwärter des Benois de la Danse-2015-Preises waren fünf Choreographen, fünf Ballerinas, sechs Tänzer, zwei Komponisten, ein Szenenkünstler und zwei Libretto-Autoren.

Der Benois-Preis ging an den Choreographen Christopher Wildon (UK Royal Ballet), als beste Tänzerin und Gewinnerin des Benois de la Danse-Preises wurd die Prima-Ballerina des Bolschoi-Theaters Swetlana Sacharowa gekürt, während als bester Tänzer Edward Watson (UK Royal Ballet) ausgezeichnet wurde.

In diesem Jahr gab es Nominierungen im Bereich der Ballettmusik. Als Komponist wurde Joby Talbot mit dem Preis gekürt. Preisträger wurde auch der Szenenkünstler John Macfarlane (San Francisco Ballet).

Die internationale Jury wurde durch den russischen Choreographen Jurij Grirowitsch geführt. Mit ihm zusammen trafen die nicht einfachen Entscheidungen zur Auswahl der Besten unter den Besten der

Tänzer und Ballettmeister Luigi Bonino, der Pädagoge des Bolschoi-Theaters Alexandr Wetrow, die künstlerische Leiterin des Norwegischen Nationalballetts Ingrid Lorentzen, der Tänzer und Choreograph Wladimir Malachow, der Direktor des Royal Ballets Kevin O'Hare und der künstlerische Leiter des Modernen Balletts Complexions Desmond Richardson.

"Benois de la Danse erweitert mit jedem Jahr seine Grenzen." sagt Jurij Grigorowitsch. "Das ist heute ein internationales Ballettfestival, im Rahmen dessen nicht nur die Preiskürung stattfindet, sondern auch zwei karitative Konzerte der Nominanten und Preisträger. Das ist ein Ereignis, dem es zu verdanken ist, dass sich in Moskau Weltstars des Balletts treffen."

Lange vor dem Beginn des Festivals war eine weitere Preisträgerin bekannt, die den Ehrenpreis des Benois de la Danse "Für das Leben in der Kunst" erhalten sollte, Brigit Fefevre, die fast 20 Jahre lang das Ballett des Pariser Opernhauses leitete.

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